Flammspritzen

Flame spray coatings are widely used for many applications. For the semiconductor industry, this technology is used in a similar way as the electrical arc spray coating that is applying an adherence promoter to the parts used in the semiconductor manufacturing reactors, therefore reducing dramatically the contamination on customer' s products.

Vorteile

  • Das flexible und kostengünstige Flammspritz-Verfahren wird verwendet, um die Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit von Komponenten zu verbessern
  • Die geringen Partikelgeschwindigkeiten führen zu Beschichtungen, die im Vergleich zu anderen thermischen Beschichtungen höhere Porosität und Oxidgehalte aufweisen.
  • Die Porosität der Schicht ist jedoch nicht immer ein Nachteil, sondern kann beim Einsatz von Öl als Schmiermittel auch Vorteile bringen. In den Poren eingelagertes Schmiermittel wirkt reibungsvermindernd und ermöglicht somit eine längere Lebensdauer.
  • Oxide in der Beschichtung erhöhen die Härte und verbessern die Verschleißbeständigkeit.
  • Mittels Flammspritzen können in der Regel dickere Schichten erzeugt werden.
  • Das Flammspritzen ist ein vergleichsweise kostengünstiges Verfahren.

Die vorgegebenen Spezifikationen und Anforderungen werden detailliert umgesetzt, um die jeweils perfekte Beschichtung für Ihre Anwendungen zu finden.

 

Technische Eigenschaften

  • Haftfestigkeit, bis zu 5830 psi (40 MPa)
  • Einstellbare Rauheit: von glatt bis sehr rau, bis zu Ra = 75 µm
  • Hohe Duktilität bei niedrigen Beanspruchungen
  • Hohe Dichte mit niedriger Porosität (Spritzen und Aufschmelzen) bei hoher Porosität des aufgetragenen Werkstoffs

Prinzip: Beim Flammspritzen werden Gase wie Wasserstoff, Sauerstoff und Acetylen eingesetzt, um in einer Flamme pulver-, draht- oder stabförmige Werkstoffe zu schmelzen. In der Flamme herrschen Temperaturen von über 3000 K. Beim Flammspritz-Verfahren sind die Partikelgeschwindigkeiten und -temperaturen vergleichsweise geringer und die Oxidations- und Porositätsgrade der aufgetragenen Schichten höher.

Eine Sondervariante des Flammspritz-Verfahrens ist die Kombination von Spritzen und Schmelzen. In diesem Fall wird der Werkstoff auf die Komponenten gespritzt und diese Beschichtung wird anschließend auf das Substrat aufgeschmolzen, wodurch eine metallurgische Bindung zwischen Schicht und Substrat entsteht. Die natürliche Porosität der aufgespritzten Schicht wird dadurch beseitigt und die Haftfestigkeit beträchtlich verbessert.

Spritzwerkstoff: Für das Flammspritzverfahren können verschiedenste Werkstoffe in Form von Pulvern, Drähten und Stäben zum Einsatz kommen. Diese umfassen unter anderem Oxidkeramikwerkstoffe, reine Metalle, deren Legierungen und Kunststoffe. Einige typischerweise aufgetragene Metalle sind Nickelaluminide, Stahl, Hastelloy-Legierungen und Zinnbasislegierungen.

Eigenschaften der Spritzschichten: Einstellbare Dicken und Rauheit, Porosität und Reinheit; exakt auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten und durch unser internes Labor überprüft. Die Komponenten können in den Werken von Cleanpart oder vor Ort beim Kunden beschichtet werden.

Vorgehensweise: Nach der Festlegung der erforderlichen Spezifikationen führt Cleanpart das gesamte Beschichtungsverfahren einschließlich Werkzeuganfertigung, Einrüstung und Oberflächenvorbereitung sowie laufenden Analysen, Prüfungen und Messungen durch.